Gadgets & Globuli bei Reiseübelkeit: Was bringen Pflaster, Armbänder und Zuckerkugeln?

Reisen kann so schön sein! Doch selbst wenn die schönsten Landschaften am Fenster vorbeiziehen, kann uns die Reisekrankheit vieles verübeln. Erwischen kann es jeden, ganz egal ob du auf dem Schiff, im Flugzeug oder im Auto unterwegs bist. Die Ursache liegt in einer Verwirrung des Gehirns durch widersprüchliche Signale. Zum Beispiel bei heftigem Schiffschaukeln, wenn du dich unter Deck befindest.

Wer weiß, dass er empfindlich auf Wellen und Kurven reagiert, kann vorbeugen. Doch nicht jeder möchte gleich Medikamente einnehmen. Welche Alternativen gibt es und was kann man sich von ihnen versprechen?

Helfen Akupressur-Armbänder?

Die chinesische Medizin kennt einen Punkt unterhalb des Handgelenkes, der eine beruhigende Wirkung auf Geist und Magen entfalten soll. Spezielle Armbänder sollen genau auf diesen Akupressur-Punkt einwirken und Übelkeit auf Reisen vorbeugen können. Daneben sind Akustimulations-Armbänder erhältlich, die auf elektrische Impulse setzen. Solche Geräte sind deutlich teurer als die Akupressur-Bänder, die in der Apotheke zu haben sind. Wissenschaftlich belegt ist die Wirksamkeit der Armbänder nicht.

Eine Brille gegen Reiseübelkeit?

Ein französischer Autohersteller hat ein ungewöhnliches Designobjekt vorgestellt. Eine Brille mit vier statt zwei Ringen (vorn und an den Schläfenseiten) soll beim Träger einen ruhigen Horizont simulieren – und nach eigener Aussage 95 Prozent der Fälle von Reiseübelkeit verhindern. In den Ringen befindet sich eine Flüssigkeit, die sich an den Bewegungen des Reisenden ausrichtet, um den Sinneskonflikt im Gehirn zu vermeiden.

Ob die Brille gegen Reiseübelkeit mehr ist als ein Marketing-Gag, ist aus ärztlicher Sicht noch unklar. Schön ist das Gadget vielleicht nicht, aber es gewinnt offenbar an Beliebtheit. Wer es einmal ausprobieren möchte – inzwischen ist die Designerbrille auch als günstiger Nachbau erhältlich .

Homöopathie bei Reiseübelkeit

Wer nicht gern zu Medikamenten greift, kann es auch mit homöopathischen Mitteln gegen Reiseübelkeit probieren. Oftmals werden bei Übelkeit und Erbrechen Mittel wie Nux vomica, Pulsatilla oder Ignatia in Form von Globuli oder Tropfen eingesetzt. Betroffene versprechen sich hiervon eine sanfte Linderung der Beschwerden ohne Nebenwirkungen. Eine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus konnte der Homöopathie jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.

Pflaster gegen Reiseübelkeit?

Bei Pflastern gegen Reiseübelkeit handelt es sich um Medikamente, die gegen Rezept in der Apotheke erhältlich sind. Sie werden von Ärzten bei schweren Fällen der Kinetose verschrieben und enthalten die Substanz Scopolamin.

Das Pflaster wird hinter dem Ohr aufgeklebt und gibt seinen Wirkstoff über die Haut ab. Die Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen können intensiv ausfallen.

Unsere Tipps, um Reiseübelkeit vorzubeugen

Du siehst, auf dem Markt sind neben Medikamenten einige mehr oder weniger vielversprechende Produkte und technische Spielereien erhältlich. Ob sie wirklich vor Reiseübelkeit schützen können, ist aber fraglich.

Frau sitzt im Flugzeug und leidet unter Reiseübelkeit
Mit den richtigen Tipps entspannt Reisen

Natürlich sind die Bedingungen deiner Reise nicht immer vollständig planbar.

Wenn das Kreuzfahrtschiff unerwartet in stürmische Gewässer gerät oder du in der Bahn nur noch einen Sitzplatz gegen die Fahrtrichtung ergatterst, kann das Gleichgewichtsorgan schnell mal aus der Fassung geraten. Trotzdem gibt es Verhaltensregeln, um so gut wie möglich vorzubeugen.

Gerade wenn du anfällig bist, kannst du als Mittel gegen Reiseübelkeit folgende Dinge tun:

  • Reise nachts und schlafe während der Reise – dann schläft auch dein Gleichgewichtsorgan.
  • Nicht mit nüchternem Magen reisen: Gönn‘ dir stattdessen einen leichten und fettarmen Snack bevor es losgeht.
  • Verzichte auf Genussmittel wie Alkohol, Kaffee und Nikotin.
  • Wähle einen Sitzplatz mit Blick auf den Horizont und viel frischer Luft.
  • Übe dich in Atmung und Entspannung (z. B. Meditation oder Progressive Muskelentspannung).

Als rezeptfrei erhältlicher Wirkstoff gegen Reiseübelkeit hat sich außerdem das H1-Antihistaminikum Dimenhydrinat (in Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg) bewährt. Die Substanz wirkt direkt auf das Brechzentrum im Gehirn und lindert Symptome wie Übelkeit und Erbrechen gleich am Ort ihres Entstehens.

Retter deiner Reise.
  • Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren
  • Prophylaktisch oder bei Bedarf anzuwenden
  • Macht nicht so müde
  • Einnahme ohne Wasser – praktisch für unterwegs
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Häufige Fragen zu SUPERPEP®
Warum machen Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg nicht so müde?
Durch die besondere Darreichungsform als Kaugummi wird der Wirkstoff unter anderem über die Mundschleimhaut aufgenommen und ist geringer konzentriert als bei Reisetabletten. Darum machen die Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg auch weniger müde.
Kann Superpep® auch zur Vorbeugung von Reiseübelkeit eingenommen werden?
Wenn du zu Reiseübelkeit neigst, ist es empfehlenswert, Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg zur Vorbeugung der Symptome einzunehmen. Beginne mit der Einnahme am besten eine Stunde vor Reiseantritt.
Welche Vorteile hat ein Reisekaugummi gegenüber Reisetabletten?
Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg sind besonders praktisch für unterwegs. Dabei lassen sie sich optimal dosieren. Man nimmt sie zur Vorbeugung oder bei den ersten Anzeichen von Reiseübelkeit ein. Wenn die Übelkeit zurückgeht, nimmst du das Kaugummi einfach aus dem Mund, spätestens aber nach 30 Minuten. Mit der bedarfsgerechten Einnahme sind die Reisekaugummi-Dragées vergleichbar wirksam wie Tabletten gegen Reiseübelkeit, machen aber nicht so müde.
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