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Reisekrankheit & Reiseübelkeit

Seekrankheit

Seekrankheit

Auch auf Kreuzfahrtschiffen ist niemand vor der Seekrankheit sicher.

So alt die Geschichte der Schifffahrt, so alt ist auch die Geschichte der Seekrankheit. Cicero, Julius Cäsar oder auch Goethe – sie alle sollen mit der Übelkeit auf hoher See gekämpft haben. Und auch heute ist kein Schiffsreisender vor ihr sicher− egal ob an Bord eines Kreuzfahrtschiffes oder einer Segelyacht.

Warum wir seekrank werden

Wie alle Formen der Reisekrankheit hat auch die Seekrankheit ihren Ursprung in widersprüchlichen Sinneseindrücken, die im Gehirn zu einem Verarbeitungskonflikt führen („missmatch“).

Seekrank? Symptome im Überblick

  • Müdigkeit
  • Verstärktes Gähnen
  • Konzentrationsstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Kalter Schweiß
  • Blässe
  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Das bedeutet im Falle einer Schiffsreise konkret: Einerseits erhält unser Gehirn das Signal „Bewegung“ – zum Beispiel über die Muskulatur, die die Schiffsbewegung ausgleicht oder auch über das Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Andererseits kommt es aber insbesondere unter Deck zum Eindruck des unbewegten Raumes. Unser Gehirn wird durch diese gegensätzlichen Sinneseindrücke gereizt. Durch die damit verbundene Ausschüttung des Botenstoffs Histamin wird das Brechzentrum im Gehirn stimuliert – Übelkeit und Erbrechen, also die typischen Symptome der Seekrankheit, sind die Folge.

Hilfe bei Seekrankheit

Heute stehen zuverlässige Mittel gegen Seekrankheit zur Verfügung. Superpep® (als Tabletten oder Reise Kaugummi-Dragées, rezeptfrei in der Apotheke) eignet sich sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung von Reiseübelkeit und ist bereits für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Der Wirkstoff Dimenhydrinat dämpft die Stimulation des Brechzentrums durch die Hemmung der Histaminrezeptoren im Gehirn.

Die Reisekaugummis können direkt im Bedarfsfall (d.h. beim ersten Auftreten der typischen Symptome) oder bereits vorbeugend eingesetzt werden. Das Kaugummi-Dragée wird 30 Minuten lang kräftig gekaut und anschließend wieder aus dem Mund genommen. Bei Tabletten sollte an die rechtzeitige Einnahme vor Reiseantritt (ca. 30 Minuten vorher) gedacht werden.

Neben einer geeigneten medikamentösen Therapie bzw. Vorbeugung der Reisekrankheit helfen auch allgemeine Verhaltensmaßnahmen, um zu vermeiden, seekrank zu werden oder die Seekrankheit zu lindern.

Neben den gängigen Tipps gegen Reiseübelkeit wie leichte Kost, Verzicht auf Alkohol und ausreichend Schlaf können an Bord eines Schiffes auch die folgenden speziellen Vorkehrungen hilfreich sein.

Seekrankheit: Verhaltensmaßnahmen

  • Gehen Sie an Deck und fixieren Sie den Horizont. So stimmt der visuelle Eindruck des schwankenden Horizonts mit der „gefühlten“ Bewegung überein
  • Halten Sie sich viel an der frischen Luft auf, möglichst in der Schiffsmitte (im vorderen Bereich des Schiffes schwankt es besonders!)
  • Legen Sie sich mit geschlossenen Augen auf den Rücken (nur 1 Sinneseindruck)
  • Buchen Sie bei Anfälligkeit für Seekrankheit auf Kreuzfahrten möglichst eine Kabine mit Ausblick

Noch ein Tipp: Echte „Seebären“ raten zur Vorbeugung der Seekrankheit dringend vom Genuss von Rotwein und Salami auf einer Schiffsreise ab.  Der Grund: Sie lassen den Histaminspiegel im Blut ansteigen.

Gute Reise mit Superpep®
Superpep

Superpep® – Das einzige
Kaugummi gegen Reiseübelkeit:

  • Vorsorglich oder direkt
    im Bedarfsfall
  • Macht nicht so müde
  • Praktisch für unterwegs
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vermehrt auf, wenn wir entgegen
der Fahrtrichtung sitzen.
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